14. Treffen Sächsischer Schützenvereine am 29. August 2015 in Zschopau

700 Teilnehmer aus 65 Vereinigungen zum 14. Schützentreffen in Zschopau

Innenminister Ulbig im Gespräch mit unserer Bundesjugendschützenkönigin Celina Hambuch.
Erstmals hatte der SSB anstatt des Plakatwettbewerbs zu einem Lampionwettbewerb unter dem Motto „Wir basteln einen Lampion zum Schloss- und Schützenfest und nehmen damit am Lampionumzug teil“ aufgerufen.
Im Festzug reihten sich dann hübsche Trachten und Uniformen, Fahnen und Banner, aneinander und zeigten gelebtes Schützenbrauchtum.
Zschopaus Schützenvereinsvorsitzender Dr. Frieder Meyer kommandierte reichlich die anwesenden Böllerschützen für den Begrüßungssalut.
Von der Hitze des Tages und der Festzugstrecke gezeichnet, stellten sich die Schützenvereinigungen entlang des Schattenwurfs vom Rathaus- niemand wollte mehr in die Sonne.
Nach der Fahnenehrung, an der sich alle Mitglieder des Präsidiums und einige Ehrengäste beteiligten, bot sich den versammelten Schützen und allen Zuschauern, das wohl beeindruckendste Bild des Tages- vor dem Rathaus stand ein riesiger Block von Schützenfahnen.
Zschopaus OBM Arne Sigmund hatte am Abend zu einem Begrüßungsempfang in den Saal der Sparkasse geladen.
Präsident Frank Kupfer überreicht dem Ausrichter des 14. TSSV den Wettinschützenteller.
Günter Jurisch, FSG Großenhain, heißt der Adlerschützenkönig des 14. Treffens Sächsischer Schützenvereine.

25 Jahre Sächsischer Schützenbund war das tragende Thema des 14. Treffens Sächsischer Schützenvereine im Rahmen des 21. Schloss- und Schützenfestes in Zschopau, welches vom 28. bis 30. August 2015 stattfand. Der Schützenappell trug dieses Zeichen, eine Jubiläumsmedaille wurde herausgegeben und auch eine kleine Ausstellung begleitete das Schützentreffen.

Erst war es nur eine Idee. Anknüpfend an die gute Resonanz auf die Schützenausstellung während des Treffens Sächsischer Schützenvereine 2009 in Zschopau sollte etwas Gleichwertiges auch beim 14. Treffen Sächsischer Schützenvereine entstehen. „Material haben wir mehr als genug“ waren sich die beiden maßgeblich beteiligten, Landesbrauchtumsleiter Hans-Jürgen Karstein und Kreisschützenmeister Bernd Köth einig. Schade nur, dass bereits eine Sonderausstellung im Schloss Wildeck eingezogen war. Da mussten Alternativen her. Auch die Stadt Zschopau signalisierte Interesse. Nach einigem Überlegen kam der Vorschlag, 4 Vitrinen zu gestalten und in die bestehende Ausstellung im Schloss Wildeck zu integrieren. Der Vorschlag wurde vom Präsidium des SSB dankend angenommen. Am 05.08.2015 erfolgte der Aufbau. Landesbrauchtumsleiter Karstein und Kreisschützenmeister Köth setzen mit viel Freude und Engagement das Ausstellungskonzept um. In 4 Vitrinen wurden 25 Jahre Sächsischer Schützenbund e.V., Hommage an das 11. Treffen Sächsischer Schützenvereine 2009, Geschichte des Sportschießens 1952 bis 1960 und Sportschießen (Leistungssport) in der DDR thematisiert. Bis zum 30. August waren die Vitrinen dann im Schloss Wildeck zu sehen.

Auch die Jubiläumsmedaille hat eine kleine Geschichte. Bereits 2014 war sich das Präsidium einig, zum 25jährigen Bestehen des Sächsischen Schützenbundes muss eine Festmedaille geschaffen werden. Unser langjähriger Partner in solchen Dingen ist die Firma Praewema in Markneukirchen. Da es bereits zum 10jährigen Jubiläum im Jahr 2000 eine Festmedaille gab, waren Form und Aussehen bereits vorbestimmt. Es sollte wieder eine Schützenklippe werden. Was dann folgte, waren Muster, neues Muster, Bandgestaltung, Bandschluppe, Umlaufbeschluss und zum Schluss wurde der abschließende „Entwurf aufgehübscht“ (Originalzitat von G. Federlin, Fa. Praewema). Im Juni ging der Auftrag raus und im August kam die Lieferung. Das Interesse war hoch, nach der Preisfestlegung kamen bereits 40 Bestellungen, ohne dass es ein Bild der Jubiläumsmedaille gab. Zum 14. Treffen Sächsischer Schützenvereine am 29.08.2015 wurde die Jubiläumsmedaille „25 Jahre SSB“ veröffentlicht und kann käuflich erworben werden.

Zur Vorbereitung des Westwochenendes reiste Geschäftsführer Martin bereits am Donnerstag in Zschopau an. Im Gepäck hatte er nicht nur einige Gestaltungselemente, Verkaufsmaterial und diverse Listen, sondern auch das komplette Equipment für Archery-Trap. Bei brütender Hitze wurden die Fangnetze gehängt, die Wurfmaschine einsatzbereit gemacht und Bögen und Pfeile ausgepackt. Als gegen 16:00 Uhr alles stand, waren bereits die ersten Interessenten da. Ein paar Jugendliche waren unsere Beta- Tester, bis Wurfhöhe und Wurfweite optimal eingestellt waren. Im Foyer des Rathauses sollte am Festtag die Anmeldung sein, also noch ein Transport dorthin und dann konnte es losgehen.

Für Präsidium, Gäste und einige Ehrengäste begann das 14. Treffen Sächsischer Schützenvereine bereits am Freitag. Zschopaus OBM Arne Sigmund hatte am Abend zu einem Begrüßungsempfang in den Saal der Sparkasse geladen. In seiner Begrüßung sagte OBM Sigmund „ganz Zschopau steht an diesem Wochenende im Zeichen des Schützenwesens, denn im 25. Jahr des Bestehens des Sächsischen Schützenbundes hat die Große Kreisstadt Zschopau nach 2009 zum 2. Mal die Ehre, Gastgeber des nunmehr 14. Treffens … zu sein. Für das entgegengebrachte Vertrauen möchte ich mich im Namen aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt Zschopau ganz herzlich … bedanken und darf Ihnen versichern, dass uns dies mit Freude und Stolz erfüllt“. Präsident Kupfer erwiderte, dass die Schützen gern erneut nach Zschopau gekommen sind und viele Erwartungen an den morgigen Festtag bestehen. Beginnende Musik der Fanfarenzüge Grünhainichen und Schellenberg erinnerte die Empfangsgäste daran, dass noch ein weiterer Höhepunkt anstand- der Fackel- und Lampionumzug mit der Prämierung des schönsten Lampions. Erstmals hatte der SSB anstatt des Plakatwettbewerbs zu einem Lampionwettbewerb unter dem Motto „Wir basteln einen Lampion zum Schloss- und Schützenfest und nehmen damit am Lampionumzug teil“ aufgerufen. Und es kamen reichlich… Drachen, Piratenschiff, gleich 2 Schlupfhäuser und ein Dicker Heinrich (Schlossturm) waren die prämierten Lampions, die mit viel Liebe gebastelt und im Umzug mitgeführt wurden. Die Teilnehmer des Jugendcamps und die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr rahmten mit Fackeln den Lampionumzug, der zu nächtlicher Stunde durch Zschopau zog. Die prämierten Lampions kamen anschließend in das Foyer des Rathauses und sollten am Tag des 14. Treffens Sächsischer Schützenvereine die anreisenden Schützen begrüßen.

Auch am Freitag angereist waren insgesamt 19 Teilnehmer am sächsischen Jugendcamp. Sie hatten im Kanu Bootshaus in der Krumherrmsdorfer Straße eine schöne Bleibe gefunden. Die Versorgung übernahm der High Point (Jugendclubverein Zschopau) und somit konnte man sich ganz dem Fest widmen. Als besonders trefflich erwiesen sich am Festsamstag mit 30 Grad im Schatten die Nähe zum Fluss Zschopau und die damit verbundene Abkühlungsmöglichkeit. Bootstour, Tischkicker, Lagerfeuer und Festzug waren weitere Programmpunkte des Jugendcamps. Landesjugendleiter Schlicht stellte zum Abschluss fest „Es war einfach schön und hat Spaß gemacht“.

Am Morgen des Schützen- Festtages drohten dunkle Wolken. Manch einer der Gäste nahm sicherheitshalber den Schirm mit. Das sollte sich dann später als völlig überflüssig erweisen. Die Anmeldung im Foyer des Rathauses stand pünktlich 8:00 Uhr und wurde ganz von Zschopauer Schützen übernommen. Vereinsname, Kurzprofil für den Festzug, Festabzeichen übernehmen, vielleicht noch ein Abzeichen oder eine Jubiläumsmedaille kaufen und schon war man durch. Als Geschäftsführer Martin um 9:00 Uhr mal nachfragte, waren bereits 79 Teilnehmer angemeldet. Um 10:00 Uhr war die erste Liste voll, 229 Teilnehmer aus 25 Vereinen und 5 Ehrengäste. Bis zum Beginn des Festzuges kamen dann insgesamt 65 Mitgliedsvereine des SSB zur Anmeldung und nannten 700 Teilnehmer. Das Frühstücksangebot von redstar- Catering direkt gegenüber der Anmeldung erwies sich für zeitig anreisende Gäste als ideal und war bis in den späten Nachmittag ein gut besuchter Besuchermagnet.

Der Sächsische Schützenbund hatte im Vorfeld des Festtages einige Gäste eingeladen. Wir haben uns sehr gefreut, dass Sachsens Innenminister Markus Ulbig zugesagt hatte. Neben ihm wurden später auch begrüßt: Vizepräsident Gerd Hamm (Deutscher Schützenbund), Präsident Ulrich Franzen (LSB Sachsen), Präsident Dr. Gert Dittrich (Landesjagdverband), Bürgermeister Harald Wendler (Stadt Geyer, Ausrichter 2017), 3 Vizepräsidenten befreundeter Landesverbände sowie die Landesschützenkönigin des Sächsischen Schützenbundes e. V. Denise Wilsdorf und die Bundesjugendschützenkönigin des Deutschen Schützenbundes 2015/2016 / Jungschützenkönigin des Sächsischen Schützenbundes e. V. Celina Hambuch.

Pünktlich zum Stellen für den Festzug schlug dann die Sonne zu, reichlich und ausdauernd für den gesamten Rest des Tages. Fehlende Stellplatznummern sorgen für ein bisschen Durcheinander, was sich besonders in der späteren Moderation des Festzuges bemerkbar machen sollte. Das Speisen- und Getränkeangebot am Stellplatz hingegen wurde gut angenommen und linderte manch durstige Kehle und manch hungrigen Bauch.

Pünktlich 14:00 Uhr lt. Programm, aber eigentlich erst 14:08 Uhr aufgrund einer Zugankunft, begann mit lautem Salut- und Kanonenschießen ein imposanter Festzug, an dem mehr als 100 Vereine teilnahmen bzw. Bilder gezeigt wurden. Nach dem Bergmännischen Musikverein Ehrenfriedersdorf folgten das Präsidium des SSB mit Ehrengästen und Majestäten. In ihrer Mitte fand sich dann auch Sachsens Innenminister Markus Ulbig, dem wir herzlich für diese Anerkennung danken. Direkt anschließend kam die Stadt Zschopau, traditionell in historischer Tracht. Der Ausrichter des 14. Treffens, der Schützenverein Zschopau, und die Teilnehmer am Jugendcamp führten dann die Reihe der Schützenvereine an. Wer sich zeitig angemeldet hatte, war auch frühzeitig im Festzug platziert. Das galt zum Beispiel auch für die Stadtwache zu Hayn in historischer Uniform (FSG Großenhain), die bereits am Vortag ihr Feldlager im Schlossgarten aufgeschlagen hatten. Das es immer mal wieder krachte, hatte die Ursache in mehreren Böllerstandorten während des Festzuges. Alle Vereine, die entsprechendes Equipment mitführten, machten reichlich davon Gebrauch. Im Festzug reihten sich dann hübsche Trachten und Uniformen, Fahnen und Banner, aneinander und zeigten gelebtes Schützenbrauchtum. Dazwischen immer mal wieder eine Musikformation. Der Schützenverein Wegefarth fuhr im Jeep mit angehängter Kanone der PBSGi Sayda- ein weiterer Hingucker im Festzug. Nach weiteren Bannern und Schützentrachten kam ein Trabi. Die PSG Glauchau fuhr standesgemäß ihre Fahne im Trabant- Kübel. Nach insgesamt 65 Schützenvereinigungen kamen dann noch einmal über 40 Bilder der Zschopauer. Partnerstadt, Tanzgruppen, Jugendfeuerwehr Hot, Schwimmverein, usw. reihten sich im Festzug. Die Erzgebirgssparkasse stellte anlässlich ihres 175 jährigen Jubiläums ein besonders farbenprächtiges Bild. Karnevalsverein und Jugendclub präsentierten sich motorisiert und nutzen ihre Akustik zur belustigenden Kommentierung.

Nach einer recht anstrengenden Runde näherte sich der Festzug dem Zschopauer Altmarkt. Präsidium und Stadt Zschopau scherten aus und nutzen die Rathaustreppe für den Vorbeizug des Festumzuges. Mit ein paar Holpersteinen aufgrund der unstimmigen Reihenfolge wurde der gesamt Festzug moderiert und die Teilnehmer begrüßt. Direkt am Ende des Altmarktes hatten die pfiffigen Zschopauer Organisatoren eine Getränkeversorgung aufgebaut, die nach der reichlichen Festzugstrecke und der Helios-Kraft auch dringend benötigt wurde. Der (geplante) verspätete Festzugstart, der recht lange Festzugstrecke und jetzt die Getränkeversorgung führten dazu, dass der vorgesehene Zeitplan nicht mehr zu halten war. An der Getränkeversorgung vorbei teilte sich dann der Festzug, die Zschopauer Vereine scherten aus und die Schützenvereinigungen marschierten zum Schützenappell. Dieser Marsch war allerdings noch einmal reichlich lang.

Mit mehr als 40 Minuten Verspätung begann der Schützenappell. Bis alle Schützenvereinigungen standen, begleitete tapfer der Bergmännische Musikverein Ehrenfriedersdorf den Aufmarsch. Von der Hitze des Tages und der Festzugstrecke gezeichnet, stellten sich die Schützenvereinigungen entlang des Schattenwurfs vom Rathaus- niemand wollte mehr in die Sonne. Zschopaus Schützenvereinsvorsitzender Dr. Frieder Meyer kommandierte reichlich die anwesenden Böllerschützen für den Begrüßungssalut. Präsident Kupfer begrüßte die Teilnehmer am 14. Treffen Sächsischer Schützenvereine und dankte für Teilnahme und die Standhaftigkeit. OBM Sigmund drückte seine Freude aus, dass wir Schützen so zahlreich nach Zschopau gekommen sind. Innenminister Ulbig stellte scherzhaft fest, dass er weniger Mann unter Waffen hat, als Präsident Kupfer. Er betonte aber auch das Engagement, die Traditionspflege und gesellschaftliche Verantwortung der Schützen. DSB- Vizepräsident Gerd Hamm überbrachte die Grüße des Deutschen Schützenbundes LSB-Präsident Ulrich Franzen würdigte die Rolle der Sportschützen im Sportgeschehen. Allen Rednern war eins gemeinsam, die vorbereiteten Worte vielen deutlich kürzer aus als vorgesehen. Mit dem Vortrag eines alten Schützengedichtes durch Martin Kühn Stellvertretender Vorsitzender und Vereinschronist der PSSG zu Oschatz begann die Würdigung des 25-jährigen Gründungsjubiläums des Sächsischen Schützenbundes. In einer kurzen Ansprache nannte Präsident Kupfer ein paar Fakten. „Sächsische Sportschützen nehmen seit 1991 an den verschiedenen Deutschen Meisterschaften teil und haben bis heute genau 401 Medaillen gewonnen“ war z. B. eine der imposanten Zahlen. Dann folgten Ehrungen verdienstvoller Mitglieder. Wolfgang Griepentrog und Rüdiger Tielck erhielten das SSB- Ehrenkreuz in Gold. Rolf Eichen wurde mit dem SSB- Ehrenkreuz in Silber geehrt. Lutz Dramert bekam die Sportmedaille des SSB. Als Dank und Anerkennung wurde dem SV Zschopau ein Wettinschützenteller überreicht. Eine, eigentlich später auf der großen Festbühne im Veranstaltungsgelände vorgesehene, Ehrung für Dr. Frieder Meyer wurde jetzt in den Schützenappell vorgezogen. Die Laudatio hielt ein sichtlich aufgeregter Norbert Kaaden (SV Zschopau). Die Ehrennadel Gold des Landessportbundes überreichte LSB-Präsident Franzen. Das Kommando zum Vortreten der Banner und Fahnen leitete den Abschluss des Schützenappells ein. Nach der Fahnenehrung, an der sich alle Mitglieder des Präsidiums und einige Ehrengäste beteiligten, bot sich den versammelten Schützen und allen Zuschauern, das wohl beeindruckendste Bild des Tages- vor dem Rathaus stand ein riesiger Block von Schützenfahnen.

Die Hitze der letzten Stunden und die zurückgelegten Anstrengungen wurden jetzt spätestens übermächtig. Die Schützen strömten zum Festgelände rund ums Schloss Wildeck. Etwas kritisch muss man anmerken, dass das Fehlen eines großen Festzeltes zusammen mit den übrigen Belastungen des Tages sicherlich auch dazu geführt haben, dass einige der Teilnehmer nicht mehr allzu lang blieben und den wohlverdienten Heimweg antraten. Wer da blieb, der vergnügte sich z. B. bei den Schützenangeboten des SV Zschopau. Reichlich flogen Archery-Trap- Scheiben in einer Bogenlampe, Schützen versuchten diese zu treffen. Trotz kurzer Flugweite, nur ca. 3-4m und geringer Flughöhe, ca. 5m, war das Treffen ein schwieriges Unterfangen. Direkt daneben standen zwei Adler für den Königsschuss. Treffer und Fehlschüsse wurden vom anwesenden Publikum lautstark kommentiert. Günter Jurisch, FSG Großenhain, heißt der Adlerschützenkönig des 14. Treffens Sächsischer Schützenvereine. Er wurde etwas später auf der großen Festbühne geehrt und erhielt aus den Händen von Zschopaus Vereinsvorsitzenden Dr. Meyer eine Schärpe und eine hölzerne Ehrenscheibe. Etwas versteckt bot der SV Zschopau für die kleinsten Gäste des Festes auch noch das Lichtpunktschießen an.

Mit beginnender Dämmerung wurde es erträglicher und gemütlicher. Vielerorts saßen kleine Grüppchen von Schützen einträchtig mit Festbesuchern zusammen, ließen sich kulinarisch verwöhnen und/oder führten vielerlei Flüssigkeiten dem Körper zu. Archery-Trap wurde so lange geschossen, wie noch etwas zu sehen war. Auf der Festbühne lief ein abwechslungsreiches Programm. Das dieses Programm, ebenfalls reichlich im Zeitverzug, noch immer lief, als pünktlich 22:30 Uhr das Feuerwerk begann, hat wohl die meisten Festbesucher kaum noch gestört. Wer Programm sehen wollte, blieb, wer Feuerwerk sehen wollte musste aus dem Schlosshof raus. Am Zschopenberg krachte es heftig, dann leuchtete der Himmel. Reichliche 15 Minuten wechselte der Himmel über Zschopau seine Farben. Mit einem tosenden Knall endeten Feuerwerk und das 14. Treffen Sächsischer Schützenvereine.

Der kleine Rest ist schnell erzählt. Auch am Sonntag war noch Schloss- und Schützenfest. Die gelichteten Reihen der Festgäste, man merkte schon, dass wir Schützen nicht mehr in so großer Zahl da waren, nutzen die diversen Angebote. Archery-Trap und Adlerschießen für die Bevölkerung lockten nochmals zum Mitmachen. In kleiner würdiger Runde hatte der Vorsitzende Dr. Meyer die Vereinsmitglieder des SV Zschopau zusammengenommen und dankte für ihre Mitwirkung. Seine Einschätzung ist: „Wir haben erfolgreich ein schönes Fest gestaltet“. Diese Meinung teilt auch Michael Preußner, Stadtwache zu Hayn. Besser kann man wohl diesen Bericht auch nicht beenden. „Den Freischützen und der Stadtwache haben das Treffen, das Festambiente, die Gäste aus Österreich, das Wetter und der Umzug sehr gut gefallen. Dank auch den Organisatoren vor Ort und den Zuschauern, beides findet man in Sachsen und darüber hinaus nicht so oft. Gern wieder und mit einem größeren Lager. Ich denke, Geyer eignet sich hervorragend.“

Ralph Martin

Fotos des 14. Treffens Sächsischer Schützenvereine am 29. August 2015 in Zschopau

Alle 675 von uns geschossenen Fotos 14. Treffens Sächsischer Schützenvereine am 29. August 2015 in Zschopau haben wir auf einer DVD zusammengestellt. Interessenten erhalten diese zu einem Preis von 5,00 € zzgl. Porto/ Verpackung. Die Fotos liegen im jpg- Format in einer Auflösung von 16 Megapixeln (4928x3264 Pixel) mit 300 dpi und in einer Farbtiefe von 24 bit vor. Die Verwendung der Fotos wird ausschließlich für nichtkommerzielle Zwecke des Vereins in satzungsgemäßem Sinne bzw. der Privatperson freigegeben. Die Rechte der Fotos verbleiben beim Sächsischen Schützenbund. Sollten Sie Interesse an einer DVD mit allen Fotos haben, bitten wir um schriftliche Bestellung per E-Mail an info@saechsischer-schuetzenbund.de oder Fax an 0341-2117036.


 

 


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